Fotini Zaglara ist eine aufstrebende griechische Fotografin mit einem unverwechselbaren Blick für die Kunst des Selbstporträts. Sie
wurde 1995 geboren und lebt und arbeitet in Athen. Mit Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben wie den Sony World Photography Awards, dem Julia Margaret Cameron Award und der Biennale von Florenz wurden ihre Arbeiten weltweit in Ausstellungen und Museen gezeigt. Im Jahr 2024 wurde sie in die Liste der „30 Women Photographers Under 30“ aufgenommen.
„Meine Beziehung zur Fotografie begann, als ich zum Studium nach Ioannina zog. Ich befand mich in einer neuen Stadt und kannte niemanden. Und da ich schon immer eher introvertiert war, suchte ich nach einer Möglichkeit, mich auszudrücken.
Meine Eltern hatten mir eine Kamera geschenkt, und so begann ich zu experimentieren. Ich entdeckte Flickr und bemerkte, dass viele Fotografen Selbstporträts machten. Das inspirierte mich dazu, selbst zu fotografieren – nicht nur als technische Übung, sondern als eine Möglichkeit, Geschichten zu erzählen.
Ich fotografierte entweder zu Hause oder an verschiedenen Orten in Epirus, einem wahren Paradies voller atemberaubender Landschaften.“



„Meine Inspiration beziehe ich aus vielen verschiedenen Quellen. Ich lese Bücher, schaue Filme, besuche Museen und Ausstellungen, höre Musik und beschäftige mich mit den Werken anderer Künstler. Außerdem beobachte ich die Menschen um mich herum – und das, was in mir vorgeht. Ich versuche, stets mit diesen Einflüssen in Verbindung zu bleiben, um meine Fantasie zu beflügeln und neuen Ideen Raum zu geben.“
Hast du eine Lieblingsfarbe, die in deinen Arbeiten besonders hervorsticht?
„In meiner Fotografie ist Rot in letzter Zeit zur dominierenden Farbe geworden. Ich bin geradezu davon besessen und versuche, es wann immer möglich in meine Farbpaletten einzubauen. Es strahlt eine solche Intensität und emotionale Kraft aus – das fasziniert mich total.“
Welche Art von Musik begleitet dich während des kreativen Prozesses?
„Welche Musik ich höre, hängt von meiner Stimmung und der jeweiligen Situation ab. Wenn ich zum Beispiel ein Fotoshooting plane, höre ich vielleicht Ólafur Arnalds, während sich die Stimmung während des eigentlichen Shootings verändert und ich oft zu etwas ganz anderem greife – wie zum Beispiel The Weeknd.“
Was ist dein Lieblingsfilm, und welche Regisseure inspirieren dich?
„Das Kino ist für mich eine riesige Inspirationsquelle, und ich versuche, mindestens vier Filme pro Woche anzuschauen. Einer meiner Lieblingsfilme ist ‚Portrait of a Lady on Fire‘ von Céline Sciamma. Als ich ihn zum ersten Mal sah, war ich so bewegt, dass ich mir die letzten 15 Minuten dreimal hintereinander angesehen habe!“
„Ich bin ein großer Fan von Wim Wenders, nicht nur wegen seiner Spielfilme, sondern auch wegen der Art und Weise, wie er seine Dokumentarfilme gestaltet. Und David Lynch hat mich stark beeinflusst – die Welten, die er erschafft, sind wirklich einzigartig, und ‚Twin Peaks‘ hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen.“

Fotini Zaglara widmet sich weiterhin der Kunst der Fotografie und nutzt diese als Mittel zum Erzählen von Geschichten und zur emotionalen Entdeckung. Ihre Werke sind weltweit in Ausstellungen zu sehen und laden die Betrachter ein, in eine Welt einzutauchen, in der Fantasie und Realität durch ihre Linse aufeinandertreffen.
Sie können ihr auf Instagram folgen, um über ihre neuesten Ausstellungen auf dem Laufenden zu bleiben, oder die Website foteinizaglara.com besuchen, um mehr über ihre Arbeiten zu erfahren.
