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Panos Astor Koffas: Die Romantik des künstlichen Lichts

22/04/2026
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2 min read

Panagiotis Koffas begann seine Laufbahn nicht als Fotograf – er studierte Maschinenbau und arbeitete bis zum Alter von 28 Jahren in diesem Bereich. Die Fotografie trat mit 26 Jahren in sein Leben, zunächst als persönlicher Rückzugsort, als ruhiger Raum für den Ausdruck in einer schwierigen Zeit. Doch diese kreative Auszeit entwickelte sich schnell zu einer Leidenschaft. Und aus der Leidenschaft wurde ein Beruf.

Die Fantasie als Ausgangspunkt

Was ihn von Anfang an faszinierte, war die Kraft der Vorstellungskraft – die Vorstellung, dass ein Gedanke, ein mentales Bild, durch die Linse Gestalt annehmen könnte. „Die Befriedigung, die ich empfinde, wenn etwas, das ich mir vorgestellt habe, zu einem Bild wird, ist immens“, sagt er. „Es macht fast süchtig.“

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Sich in künstliches Licht verlieben

Mit technischem Finesse und einer tiefen Liebe zum künstlichen Licht gestaltet Panagiotis Bilder in einem unverwechselbaren Stil: kühne, vielschichtige Lichtinszenierungen, komplexe Farbzusammenhänge und eine akribische Liebe zum Detail.

Dennoch, wie er erklärt, lässt er sich von jedem Projekt leiten. „Fotografie ist immer unvorhersehbar – und genau das macht ihren Reiz aus. Jeder Mensch, jeder Ort bringt eine neue Energie und eine neue Geschichte mit sich.“

Die Romantik als Lebensform

Was er mit seinen Fotografien vermitteln möchte, ist Romantik. Nicht unbedingt im romantischen Sinne, sondern etwas Tieferes – verbunden mit Träumen, Sehnsüchten und der Schönheit, die oft unbemerkt bleibt. „Ich möchte, dass meine Bilder den Betrachter innehalten lassen, dass er etwas empfindet. Dass er die Welt mit einem Gefühl von Romantik neu betrachtet.“

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Musik als Ritual

Beim Schneiden arbeitet er stets mit einem festen musikalischen Begleiter: Guru und die „Jazzmatazz“-Reihe. Diese Musik ist nicht nur ein Soundtrack – sie ist Teil des Rituals, Teil der mentalen Konzentration. Was die Inspiration angeht, hält er jedoch die Ohren weit offen: von Classic Rock und Metal bis hin zu Hip-Hop. „Musik ist Bilder“, sagt er. „Ich habe mir immer vorgestellt, wie das Musikvideo zu jedem Song aussehen würde, den ich mir angehört habe.“

Kino und Inspiration im Alltag

Das Kino ist ein wichtiger Bezugspunkt. Oftmals kann ein einziger Film Ideen für ganze Fotoshootings wecken – seine Beleuchtung, seine Komposition, sein Rhythmus – alles beeinflusst ihn zutiefst. Doch die Inspiration hört damit nicht auf. „Ein gutes Essen, ein Gespräch, ein Schatten an der Wand – alles kann einen inspirieren, solange man offen dafür ist.“

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Die Einflüsse, die ihn geprägt haben

Unter den Künstlern, die ihn geprägt haben, sticht Helmut Newton durch seine markante Ästhetik und seine kompromisslose Dynamik hervor. Guru bildet natürlich nach wie vor das musikalische Fundament seiner Welt. Aus seinem engsten Kreis nennt er Insane51, den Graffitikünstler, der ihn dazu motivierte, die Fotografie ernst zu nehmen, sowie Giorgos Serepas, einen Autor von Buchinhalten mit einer tiefen Liebe zu Thomas Pynchon.

Abschließend hebt er David Lynch hervor, dessen düstere, atmosphärische Filmästhetik seine Sichtweise auf das Licht – und dessen Gestaltung – nachhaltig geprägt hat.

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Sie können ihm auf Instagram folgen, um mehr von seinen Arbeiten zu sehen, oder direkt seine Website besuchen.

22/04/2026
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