Sotiris Kizilos, ein in Athen lebender Illustrator und bildender Künstler, beschreitet einen künstlerischen Weg, der sich zwischen dem Persönlichen und dem Fantasievollen bewegt. Nach fast einem Jahrzehnt in den Bereichen Design und Werbung entschied er sich für einen eher introspektiven Weg und schafft Werke, die seine eigene Perspektive widerspiegeln. Mal düster, mal traumhaft – seine Arbeiten sind stets von Symbolik und emotionaler Intensität durchdrungen.

Kunst als Ausdrucksmittel
Für Kizilos war Kunst schon immer eine Form des Ausdrucks – sei es durch Malerei oder durch Musik. Heute beschäftigt er sich in seinen Illustrationen mit Themen wie Träumen, zwischenmenschlichen Beziehungen, der Einsamkeit der urbanen Landschaft und der Ungewissheit der Zukunft. Augen und Gesichter dienen in seiner Bildsprache als zentrale Symbole und sind Träger einer fortwährenden inneren Suche.
Farbe und Stil
Farbe ist eines seiner wichtigsten Ausdrucksmittel. Violett und Magenta, die für sein visuelles Universum charakteristisch sind, offenbaren eine futuristische Cyberpunk-Welt voller Neonreflexe und schattiger Töne. Dennoch vermeidet er es, sich auf einen bestimmten Stil oder eine bestimmte Farbpalette festzulegen, und bewahrt sich so ein Gefühl der Freiheit, das es ihm ermöglicht, ständig zu experimentieren.
Der kreative Prozess
Sein Schaffensprozess ist eher erlebnisorientiert als geplant. Oft beginnt er mit einem Gefühl, einem abstrakten Bild oder sogar dem Einfluss eines Films oder eines Musikstücks. Mit Hingabe, Geduld und Ausdauer folgt er seinem Instinkt – oft verbringt er unzählige Stunden vor dem Bildschirm oder dem Papier –, auf der Suche nach der Form, die seiner ursprünglichen Idee Gestalt verleiht.

Musik als kreativer Impulsgeber
Musik ist ein wesentlicher Bestandteil seines kreativen Schaffens. Von Techno und Psytrance bis hin zu Soul-Jazz und psychedelischer Electronica – diese Klänge begleiten und beflügeln seine Fantasie. Hätten seine Werke einen Soundtrack, würde dieser irgendwo zwischen „Blade Runner“ und einer futuristischen Rave-Party angesiedelt sein – eine Klanglandschaft, die die Balance zwischen Sensibilität und Intensität hält.
Kino und Kunst als Einflüsse
Filme wie „Matrix“, „Inception“, „Eternal Sunshine of the Spotless Mind“ und „Blade Runner“ haben sein Denken und seinen visuellen Stil nachhaltig geprägt. Mit ihrer gemeinsamen Ausrichtung auf existenzielle Fragen und ihrer starken visuellen Spannung inspirieren sie ihn zutiefst. Ebenso prägen bildende Künstler wie Max Löffler, Sandro Rybak, Parra und Hieronymus Bosch sein künstlerisches Vokabular – wobei Joseph Melhuish als ein Einfluss der jüngeren Zeit hervorsticht.

Kunst als Balanceakt
Für Sotiris Kizilos ist Kunst eine Lebensweise – ein ständiger Balanceakt zwischen dem Künstlichen und dem Emotionalen, dem Individuellen und dem Imaginären. Es ist ein Akt bewusster Präsenz, ein Weg zum Überleben – nicht nur zum Ausdruck.
Sie können ihm auf Instagram folgen, um mehr von seinen Arbeiten zu sehen, oder seine Website besuchen.
